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Der verliebte Zürcher

Der verliebte Zürcher
Ein Herr von Dietzen aus Berlin kaufte im Jahr 1863 für wenig Geld die beiden Äcker, auf denen heute die Villa Hestia steht.

Beschreibung

Bald begann er mit dem Bau eines Hauses – verkaufte das Grundstück aber noch vor der Vollendung. Fortan sollte es regelmässig die Hand wechseln, bis 1912 der Zürcher Bankierssohn Rudolf Guyer das Anwesen übernahm.

Guyer hatte sein Herz an die Tochter eines Thusner Schmiedes verloren: Margherita Engeli. Für sie baute er die Villa weiter aus. Er liess Zürcher Architekten das Haupthaus vergrössern und mit viel Luxus ausstatten. Für die Arvenstube gab der passionierte Automobilist in etwa so viel aus, wie andere für ein Einfamilienhaus.

Später fanden die Festungswacht und das Kinderheim Christofferus Obdach in der klassizistischen Villa. Anfang der 70er Jahre verkauften Guyers Erben das Anwesen, woraufhin es umfassend renoviert wurde.

In den 90er-Jahren sorgten die Besitzer mit mehreren Kunstausstellungen für Aufsehen. Heute sind in der Villa Wohneinheiten untergebracht.

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