Schloss

Castelgrande und die Mauer

Castelgrande
Die Festung von Bellinzona - UNESCO-Welterbe

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Castelgrande
Die Festung von Bellinzona ist die einzige und grösste noch sichtbare mittelalterliche Verteidigungsanlage in Europa, die aus mehreren Burgen und einer relativ grossen Wehrmauer besteht. Ursprünglich von den Herzogen von Mailand als Verteidigungsanlage gegen das Eindringen der Eidgenossen erbaut, sperrte sie das gesamte Ticino-Tal gegen Norden.

Beschreibung

Die erste menschliche Besiedlung des Hügels von San Michele geht auf das Jahr 5500/5000 v. Chr. (Jungsteinzeit) zurück. Im 4. Jahrhundert n. Chr. entstand dann die erste archäologisch bestätigte Festung. Auch verschiedene Dokumente aus dem 6. Jahrhundert bestätigen das Bestehen einer Befestigungsanlage. Im 14. Jahrhundert tauchte erstmals der lateinische Name für Castelgrande, Castel Magnum, auf.

Dies ist auch der heutige Name, selbst wenn die Burg während der eidgenössischen Besatzungszeit Castello di Uri (1630) oder Castello di Altdorf und im Jahr 1818 San Michele genannt wurde.Der gegenwärtig sichtbare Gebäudekomplex geht auf verschiedene Epochen zurück: Die Bauten aus dem 13. Jahrhundert wurden 1473-1486 mit einer «mailändischen«» Phase überbaut, auf die Anfang des 17. Jahrhunderts Wiederherstellungsarbeiten und im 19. Jahrhundert mehrere grosse Eingriffe und Massnahmen folgten. Das heutige Aussehen ist das Resultat der letzten Restaurierungsarbeiten (1984-1991), die von dem Architekten Aurelio Galfetti geleitet wurden.Die Zinnen-Ringmauer ist in 3 Abschnitte unterteilt. Von einem dieser Abschnitte aus erstrecken sich 2 Mauerausläufer direkt bis in die Stadt.

Einst waren diese Befestigungsanlagen mit den vom Castello di Montebello bergab führenden Festungsmauern verbunden und dienten dazu, die Bevölkerung zu schützen.

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Castelgrande und die Mauer

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